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Sonntag, 5. August 2007

Der Klient (Film)

Handlung

Das Leben von Mark Sway's (Brad Renfro) Familie ist ein Trümmerhaufen. Die Familie lebt in einem Wohnwagen am absoluten Existenzminimum. Obwohl es seine Mutter ihm ausdrücklich verboten hatte, geht der elfjährige Mark mit seinem jüngeren Bruder Ricky (David Speck) in den Wald, um heimlich eine Zigarette zu rauchen. Als die beiden Brüder gerade die Zigaretten angezündet haben, fährt ein Auto an der Straße über ihnen an. Im Auto sitzt der Rechtsanwalt Jerome Clifford, dessen Mandanten von der Mafia sind. Er will sich umbringen, weil er befürchtet, dass er sowieso von der "Familie" getötet wird. Mark versucht ihn daran zu hindern und findet sich nun selbst im geschlossenen Wagen wieder, in den Auspuffgase durch einen Schlauch eindringen. Im Gespräch mit Clifford erfährt er unfreiwillig von einer versteckten Leiche, die der Mafioso Barry "Das Messer" Muldano (Anthony LaPaglia) deponiert hat. Er schafft es jedoch sich zu befreien und mit seinem Bruder in ein Versteck zu laufen. Sie müssen sich dennoch ansehen wie sich Clifford eine Kugel verpasst. Ricky erleidet einen schweren Schock und fällt in ein Koma. Mark muss sich währenddessen nicht nur mit der Polizei und "Reverend" Roy Foltrigg (Tommy Lee Jones), einem Bundesanwalt, auseinandersetzen, sondern auch mit der Mafia, die ihn unbedingt vom Reden abbringen wollen. Gedrängt von dem Gedanken seine Familie aus dem Schlamassel rauszuboxen, wendet sich Mark an die Rechtsanwältin Regina Love (Susan Sarandon), die Mitleid mit dem Jungen hat.

Casting - Die Rollen


Susan Sarandon (Elizabethtown, Groupies Forever) spielt die Rolle der Rechtsanwältin Regina "Reggie" Love. Sie ist Mutter von zwei Kindern, die sie aber seit langer Zeit nicht gesehen hat. Nach Drogen und Alkoholproblemen bestand sie das Jurastudium und wurde Anwältin. Mark ist für sie mehr als nur ein Mandant, er ist eine Art Sohnfigur. Sie würde alles tun, um ihn zu schützen.
Tommy Lee Jones (Men in Black) spielt den skrupellosen Bundesanwalt Roy Foltrigg. Er ist ein erfolgsverwöhnter Mann, der noch keinen Fall verloren hat. Mit seiner Arroganz und seinem Einfluss will er aus Mark den Ort der vergrabenen Leiche herausfinden. Dabei schreckt er auch nicht von einer Festnahme zurück.
Brad Renfro spielt die Rolle des Jugendlichen Mark Sway. Sein Vater ist Alkoholiker und brachte seine Familie in die Misere, in der sie sich nun befindet. Schon mit elf Jahren hat er sich die Verantwortung für seine Familie aufgetragen. Nach Clifford's Selbstmord hat er Angst die Wahrheit zu sagen und ich und seine Familie in Gefahr zu bringen. Schließlich wird er von der Mafia bedroht, nichts zu sagen, ansonsten würde er sterben. Bei Regina Love findet er Halt, den er dringend nötig hat in seiner Situation. Dennoch versucht er vieles auf eigene Faust zu erledigen, was in das ein oder andere Mal in größte Gefahr bringt.

Die Hauptrollen sind mit Susan Sarandon und Tommy Lee Jones mit Stars aus Hollywood glänzend besetzt. Der damals zwölfjährige Brad Renfro spielt seine Rolle sehr überzeugend und stellt die Großen des Films schonmal in den Schatten. Für seine Leistungen erhielt der junge Schauspieler den Young Artist Award in der Kategorie Beste Darstellung in einem Spielfilm, für seinen ersten Film wohlgemerkt.

Meinung (Dos Corazones)


Die Geschichte von Der Klient wird mit ganz viel Gefühl erzählt. Mark Sway, ein armer Junge, der nie eine Chance bekommen hat, wird verfolgt, von Polizei, FBI, der Presse und der Mafia. Alle Parteien wollen ihn in die Finger bekommen, um ihn zu schützen, zu beseitigen, oder um selber Profit zu machen. Mark ist hin und hergerissen, weiß nicht, wem er sich anvertrauen kann, er lebt in Todesangst, handelt nicht wie ein Teenager, sondern wie ein junger Erwachsene. Gerade diese Rolle macht den Film so schön. Brad Renfro hat der Rolle eine Seele eingehaucht, die glaubwürdig erscheint. Das klappt nicht in jedem Film. Auch die anderen Hauptrollen sind bestens besetzt, sodass sich ein rundes Gesamtbild erkennbar macht. Der Film erzählt ein wunderbar gefühlvolle Geschichte, mit tollen Charaktern und einem schönen (aber etwas kitschigem Ende). Die Filmmusik stammt übrigens aus der Feder von Howard Shore, der schon die Musik für die Der Herr der Ringe- Trilogie Ich kann den Film nur mit 9 von 10 Punkten empfehlen.

(dc)

Donnerstag, 31. Mai 2007

24: Season 1 (Serie)


Eine Serie in Echtzeit? Warum nicht, das wäre doch mal was vollkommen neues! Joel Surnow und Robert Cochran haben diese Idee umgesetzt. In der Action-Serie 24. Das besondere an dieser Serie ist, wie oben genannt, dass alles in Echtzeit abläuft. Das sorgt zum Einen für Dramatik zum Anderen auch für Langartmigkeit. Letzteres verspürt der Zuschauer jedoch nur in den ersten Folgen der 1. Staffel und in kürzeren Abschnitten zwischendurch. Obwohl das keinen echten Grund hat: Man wird als Zuschauer in den frühen Tag von Jack Bauer (Kiefer Sutherland) reingeworfen. Sein Tag beginnt um Mitternacht. Die erste Folge umspannt einen Zeitraum von einer Stunde, die zweite ebenfalls. Vielleicht haben Sie es bereits erraten, jede Folge spielt in einem Zeitraum von einer Stunde (Werbepausen miteingerechnet). Das bedeutet, dass eine Staffel der Serie 24 auch 24 Folgen à 1 Stunde umfasst, also 24 Stunden, so kommt der Name zu Stande.

Handlung

Die erste Staffel spielt am Tag der kalifornischen Vorwahl zur amerikanischen Präsidentschaft. In der Zentrale der Antiterroreinheit, CTU, kommt kurz nach Mitternacht die Meldung, dass ein Attentat auf den Präsidentschaftskanditaten David Palmer (Dennis Haysbert) geplant ist. Es trifft sich sehr schlecht, dass Jacks Tochter Kimberly (Elisha Cuthbert) genau zu dem Zeitpunkt weggelaufen ist, in dem er von der CTU angerufen wird. Jack kann seiner Frau Teri (Leslie Hope) vorerst nicht bei der Suche von Kim helfen, deshalb sucht sie ihre Tochter auf eigene Faust. Während Jack eine Verschwörung innerhalb der CTU aufdeckt, trifft sich Kim mit ihrer Freundin Janet York mit zwei Jungs, Dan und Rick. Zusammen vertreiben sich die drei die Zeit in einem Möbelgeschäft. Doch für Kim wird diese Nacht noch zur Hölle. Die beiden Jungs wollen sie und Janet entführen. Sie versuchen zu entkommen, was schwer ist, weil Janet einen gebrochenen Arm hat, diese Verletzung hat Dan ihr zugehfügt. Bei der Flucht wird Janet von einem Auto angefahren und Kim verschleppt. Währenddessen hat ihre Mutter Teri Verstärkung von Janets Vater bei der Suche ihrer Kinder bekommen. Doch sie können Kim nicht finden. Immerhin folgen sie nach einem Hinweis Janet in ein Krankenhaus, wo sie notoperiert wird.
Jack ist immer noch in der Agency. Sein Kollege Richard Walsh hat herausgefunden, dass sich ein Maulwurf in der Antiterroreinheit eingeschleußt hat. Doch Richard wird in der Zentrale der CTU getötet und kann Jack nur noch die Keycard übergeben. Mit dieser soll Jack den Verräter entlarven können. Sie gehört Nina Myers (Sarah Clarke), die mal ein Verhältnis mit Jack hatte. Doch sie kann ihn davon überzeugen, dass sie nicht der Maulwurf ist. Zusammen wollen sie das Attentat an David Palmer verhindern und den Verräter schnappen.


Jack in Aktion: Er darf sich bei der Planung keinen Fehler erlauben.

Die Charaktere

Die Hauptfigur der Serie 24 ist Jack Bauer. In der ersten Staffel der sehr erfolgreichen amerikanischen Serie hat es Jack mit einem üblen Attentatsversuch auf Palmer zu tun. Er muss ihn verhindern. Doch das bleibt nicht sein einziges Problem. Seine Familie wird entführt und zum ersten Mal in seinem Leben als Agent der Regierung, gerät das Gleichgewicht zwischen seiner Arbeit und seinem Privatleben ins Wanken. Jack muss bis zum Äußersten gehen, um seine Familie zu retten, ihm bleibt keine Wahl. Zudem gerät er auch noch ins Visier der Regierung. Seine Vergangenheit und die Palmers sind der Grund für die Geschehnisse an Jacks längstem Tag seines Lebens.
David Palmer, ein schwarzer Präsidentschaftskandidat, hat die Chance Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. Doch wie bei Jack, geraten Beruf und Familie aneinander. Palmer erfährt von einem Mord seines eigenen Sohnes Keith, der Jahre lang im Verborgenen blieb. Der Konflikt innerhalb seiner Familie nimmt stetig zu, besonders mit Keith und seiner Frau. Außerdem wird sein Tag von dem drohenden Attentat überschattet.
Kim Bauer, Jacks Tochter, wird entführt und verbringt den Tag unter ständiger Angst, getötet zu werden. Sie ist, meist allein auf sich gestellt, nicht in der Lage sich selbst aus dem Schlamassel rauszubringen. Während der Staffel merkt sie auch, wie sehr sie ihre Mutter liebt, das Verhältnis zwischen den beiden war lange sehr angespannt.
Und Teri Bauer verbringt einen genauso schlimmen Tag. Sie wird auch gekidnappt, muss um ihr Leben fürchten, verliert ihr Gedächtnis und lebt mit ständiger Angst um ihre Familie. Sie bringt vor allem ihre Ehe mit Jack wieder halbwegs in Lot. Außerdem verträgt sie sich endlich wieder mit ihrer Tochter Kim.


Teri hat keine Ahnung, wo sie ist, wer sie ist, oder was passiert ist.

Jack Bauer alias Kiefer Sutherland

Kiefer Sutherland spielt eine sehr schwere Rolle. Jack ist in 24 ein "Actionheld", wenn auch nicht mit Superkräften oder Superwaffen. Die braucht er auch nicht. Stattdessen überzeugt er mit seiner Coolness und Abgeklärtheit, auch in Krisensituationen. Egal was passiert, er scheint immer einen Ausweg zu finden. Was Jack außerdem zu einer Art Held macht ist, dass er sich nicht an die Vorschriften hält, die nur unnötig Zeit in Anspruch nehmen würden. Seine Vergangenheit wird nach und nach aufgedeckt und bringt schreckliche Dinge und Vermutungen zu Tage. Allerdings ist Jack auch ein Mann mit starken Gefühlen, besonders verbunden ist er mit seiner Familie. Oft steht er am Rande des Scheiterns und verliert die Nerven.
Kiefer Sutherland hat diese Aufgabe jedoch gemeistert und verleiht Jack Bauer einen ganz besonderen Flair. Man entwickelt einfach Symphatie für den hitzigen Agenten. Auch die drastischen Stimmungsschwankungen hat K. Sutherland packend und dramatisch rübergebracht - eine Glanzleistung seinerseits.

Das Drehbuch

Das Schwere an einer Serie in Echtzeit ist natürlich, alles in einer ganz genau bestimmten Zeit, 24 Stunden, zu erzählen. Was manchmal aber auch zu Längen in den Folgen führt. Jedoch bleibt die Spannung erhalten, weil in keinem der drei bis vier Handlungssträngen gleichzeitig Langeweile aufkommt. Ein Strang wäre natürlich der von Jack Bauer, meistens actionlastig, aber auch mit Gefühl. Der zweite wäre der von David Palmer, der viel auf Dialoge setzt, die Charktere vorstellt und dem Zuschauer auch Eigenschaften hautnah bringt. Kim Bauers Tagesablauf bildet den dritten Hauptstrang der Geschichte, der auch mit dem von Teri Bauer zusammenläuft, welcher den vierten bildet.
An manchen Stellen ist das Drehbuch aber einfach zu heftig. Zum Beispiel schneidet Jack einem Feind, der natürlich schon tot ist, einen Daumen ab, um seinen Fingerabdruck zu bekommen.
Ich muss allerdings noch erwähnen, dass das Drehbuch einen wirklich an der Nase herumführt, was gut ist. Denn das Raten, wer der Verräter ist, hält bis zur letzten Folge an.

Fazit (des Dos) (mit Genitiv und abgekürztem Namen)

Ich kannte 24 bis jetzt noch nicht. Mich interessierte es auch nicht, was sich als ein Fehler herausstellte. 24 ist eine geniale Serie, die packend in Echtzeit inszeniert ist, was gerade der Grund dafür ist. Das Drehbuch ist alles in allem sehr gelungen und echte Langeweile hatte ich nur am Anfang. Doch ab der dritten oder vierten Folge begann mein Interesse. Die Figuren waren vorgestellt, die Geschichte kam in Fahrt. Und ehe ich mich versah, wollte ich nicht mehr aufhören zu gucken. Am Liebsten hätte ich alle Folgen am Stück angeguckt. Eine Folge dauert ca. 40 Minuten, die restlichen 20 Minuten wurden mit Werbung (die entfällt auf der DVD natürlich) gefüllt, um Lauwege oder Fahrten zu überspringen, was nicht immer ganz gelungen ist.
Die Rollen wurden allesamt gut besetzt, insbesondere die Hauptrollen. Die "Bauers", passen sich der etwas zerrüttenen Famile an, aber sie schließen das Loch zwischen sich immer mehr. besonders zwischen Kim und Teri werden Spannungen aufgehoben.
Themawechsel: Das Kamerateam hat glänzende Arbeit geleistet. Die Kameraführung, das muss man auch dem Regisseur ein Lob aussprechen, ist hervorragend und verdient einen Oscar, der leider nur an Filme verliehen wird.
Ich muss sagen, dass 24 in kürzester Zeit meine Lieblingsserie wurde, ja sogar FRIENDS wurde verdrängt. Woran das liegt? Ich denke da an die Inszenierung, die Spannung und die Unvorhersehbarkeit der Geschichte. Leider gibt es eben auch Defizite, wie zum Beispiel der Brutalität in manchen Szenen und den (wenigen) Längen in der Geschichte.
So verdient sich 24 Season One stolze 9,5 von 10 Punkten. Es ist fast perfekt - aber eben nur fast.

(dc)

Montag, 28. Mai 2007

Film: Die Vergessenen


Handlung

Telly (Julianne Moore) glaubt fest daran, eine Mutter eines 9-jährigen Sohnes zu sein, der nach einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Weder ihr Mann, noch jemand anderes erinnert sich an ihr Kind. Nach und nach verschwindet Sam, so der Name ihres Sohns, von Fotos und Videokassetten. Ihr Psychiater Dr. Munce (Gary Sinise) beharrt darauf, dass sie verrückt ist und dringend Hilfe braucht. Er möchte, dass sie eingewiesen wird. Doch Telly will nicht wahr haben, dass sie sich ihren Sohn nur eingebildet hat. Sie findet Ash Corell (Dominic West), der das gleiche Schicksal wie sie erlitten hat. Nachdem er den Namen seiner Tochter ausgesprochen hat, erinnert er sich wieder an sie. Zusammen wollen sie das Mysterium um ihre Kinder aufdecken.

Casting

Julianne Moore spielt die Rolle der verzweifelten Mutter perfekt. Ihre Verzweiflung wird durch ihre gute Mimik packend dargestellt. Als Zuschauer hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass sie - alleine auf sich gestellt - eine aussichtslose Suche nach ihrem vergessenen Sohn führt. Gary Sinise, bekannt aus CSI: New York, passt sehr gut auf die Rolle des Psychiaters. Auch Dominic West spielt seine Rolle sehr überzeugend. Als alleinlebender Single wird er von Telly an seine Tochter erinnert, dieses Ereignis ändert den ganzen Charakter schlagartig. Diese Veränderung hat Dominic West klasse umgesetzt.

Fazit (Dos Corazones)

Die Handlung des Films ist genretypisch schwer zu durchschauen und hat einige Lücken, wer ist dieser Mann, der in Telly's Visionen auftaucht, woher kommt er? Diese Schwächen in der Handlung macht der Film aber durch die gezielten Schockmomente wieder wett. Tatsächlich zuckte ich beim Gucken oft zusammen, obwohl ich auf so einen Moment gefasst war.

Durch die guten Darsteller und nicht übertriebenen Schockmomente sehe ich über die eher schwache Story hinweg und gebe 6,5 von 10 Punkten

(dc)

Fazit (huGn)

Ich finde es gut, dass es relativ schwer ist, der Handlung zu folgen und bin der Meinung, dass gerade diese komplexität den Spannungsbogen aufrecht erhält.

Ich gebe vor allem wegen dem sehr guten Spannungsbogen und der unvorhersehbaren Handlung 7,5 von 10 Punkten

Samstag, 28. April 2007

Die Nummer 23 (Film)


Von huGn

Story
In dem Film "die Nummer 23" geht es um die Geschichte des Hundefängers Walter Sparrow (Jim Carrey), der eines Tages von seiner Frau Agatha (Virginia Madsen) ein Buch mit dem Titel "die Nummer 23" geschenkt bekommt. In diesem Buch geht es um einen Polizisten (ebenfalls Carrey) der nur unter dem Synonym Fingerling bekannt ist. Eines Tages will Fingerling eine Frau (Lynn Collins) von einem Selbstmord abhalten. Diese erzählt ihm, dass ein Fluch auf ihr lastet - Der Fluch der Zahl 23. Die "Selbstmord-Blondine" erzählt Fingerling paranoide Geschichten über Zusammenhänge zu dieser Zahl (zum Beispiel, dass der Anschlag auf das World Trade Center am 09.11.2001 passierte - Quersumme = 23). Diese Geschichte lässt Fingerling nicht mehr los, und nun beginnt auch er Paranoid zu werden.
In der realen Welt glaubt Sparrow nun, dass das Buch von ihm handle und auch er beginnst an den Fluch der 23 zu glauben - Der Beginn eines tiefgründigen Ausflugs in die Seele eines Menschen.

Casting

Im Grunde ist "die Nummer 23" eine One-Man Show von Jim Carrey, der spätestens jetzt bewiesen hat, dass er nicht nur als Darsteller für Komödien geeignet ist. Mit diesem Auftritt, zeigt er, dass er zurecht zu den bestbezahltesten Schauspielern der Welt gehört.

Die anderen Darsteller sind so geschickt gewählt, dass sie Jim Carrey perfekt in seiner Rolle unterstützen.

Insgesamt ist es das am besten zusammengestellte Line-Up, dass ich seit langem gesehen habe.

Film

Der Regisseur Joel Schumacher, der sich durch zwei Batman-Filme, Bad Company und 8MM einen Namen gemacht hat, setzt beim Stil des Films auf Überbelichtung, Farb-Monotonie und Unschärfe-Effekte. Dadurch wird ein sehr beklemmendes Gefühl erzeugt, welches den Zuschauer perfekt in die emotionale Lage der Personen versetzt.

Fazit

"Die Nummer 23" ist ein durchweg sehr guter Film, der sich keinerlei Schwächen leistet und unter die besten Filme aller Zeiten fällt.
Für Leute mit schwacher Psyche ist der Film allerdings nur bedingt geeignet, da er eine sehr starke Belastungsfähigkeit vorraussetzt.


Für alle anderen gilt 9,5 von 10 möglichen Punkten.