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Freitag, 16. Mai 2008

Die Welle (Film)




Handlung


Kann eine Diktatur in unserem heutigen Deutschland noch funktionieren? Nach dieser Frage gestaltet Rainer Wenger (Jürgen Vogel) seinen Autokratie Kurs in einer Projektwoche. Aus einem einfachen Thema entsteht bald eine Gruppe, die nach dem Prinzip einer Diktatur funktioniert. Leiter der Gruppe ist Herr Wenger selbst. Sie nennen sich "Die Welle". Die Identität zur Gruppe steigt mit einer Einheitskleidung, einem Gruß bis hin zu Zeichen, die per Aufkleber und Graffiti über die ganze Stadt verteilt werden. Schülerin Karo (Jennifer Ulrich) erkennt bald die Gefahr an der Gruppe und versucht die Bewegung zu stoppen. Ihr Freund Marco (Max Riemelt) allerdings bleibt bei der "Welle" und beide distanzieren sich voneinander. Ebenfalls Mitglied ist der psychisch gestörte Schüler Tim (Frederick Lau), der in der "Welle" zum ersten Mal dazugehört. Zuerst scheint der Plan aufzugehen, die Mitglieder leben in einer Gemeinschaft miteinander, respektieren einander. Doch schon bald wird aus der Welle, ohne dass es Rainer bemerkt, eine unaufhaltsame Flut...

Schauspieler


Jürgen Vogel
(Wo ist Fred?) spielt den Gründer der "Welle", Rainer Wegner. Rainer ist in der Tat eine komische Art Lehrer, schwört auf gute Rockmusik, hat eine enge Bindung an seine Schüler und ist passionierter Sport- und Politiklehrer. Bei der Projektwoche schnappt ihm ein Kollege sein bevorzugtes Thema Anarchie weg und leitet stattdessen den Kurs für Autokratie. Mit viel Leidenschaft und Disziplin stampft er aus den verschiedensten Typen von Schülern eine Gemeinschaft aus dem Boden, die er nicht lange unter Kontrolle halten kann. Jürgen Vogels schauspielerische Leistung ist umwerfend. Den Wandel des Führers zum Zuschauer bringt er perfekt auf die Leinwand und stellt meiner Meinung nach das restliche Aufgebot in den Schatten.
Frederick Lau
(Das fliegende Klassenzimmer) spielt die schwierigste Rolle, Tim. Der lebt mehr oder weniger alleine und ist ein Außenseiter, ja eine Witzfigur auf der Schule. Er "tickt" einfach anders als der Rest. "Die Welle" ist sein erstes richtiges Zuhause. Er wird aufgenommen und respektiert. Allerdings übertreibt er seine Leidenschaft und Loyalität zur Gruppe, was Frederick Lau ebenfalls sehr gut darstellt. Wenn jemand mit Vogels Leistung mithalten kann, dann er.

Fazit

Die Welle beruht auf einem wahren Sozialexperiment aus den USA von 1967 The Third Wave. Allerdings soll der Film wohl aber etwas extremer dargestellt sein, als die Vorlage in Wirklichkeit war. Auf jeden Fall gibt die Handlung doch sehr zu Denken. Es ist wirklich erschreckend, die Ausbreitung der "Welle" zu beobachten. Die Entwicklung der einzelnen Personen, des Lehrers selbst auch, der von seinem Projekt bis zum letzten Tag überzeugt ist. Dabei sind Kamera, Regie und schauspielerische Leistung top und haben mich überrascht. Die Welle ist eine wirklich gute deutsche Produktion, die einen Blick wert ist, wenn der nicht schon gewagt wurde, denn der Film läuft bereits seit 10 Wochen in den deutschen Kinos.

9
von 10 Punkten

(dc)

Sonntag, 9. März 2008

Film: Meine Frau, die Spartaner und Ich


Handlung

Der Perserkönig Xerxes bedroht mit seinem Millionen-Heer das Kriegervolk Spartas. Der Spartaner-König Leonidas will sich dem Angebot des Gottkönig Xerxes, versklavt zu werden, niemals annehmen und lässt es auf einen aussichtslosen Kampf ankommen. Kommt Ihnen diese Geschichte bekannt vor? Das ist verständlich, denn Meine Frau, die Spartaner und Ich parodiert den Action-Film 300 über den heldenhaften Kampf von 300 Spartanern gegen eine riesige Übermacht der Perser.
Da es sich hier aber um eine Parodie handelt, stellen wir die Action mal zurück. Denn viel Kampf gibt es nicht. Stattdessen "fighten" die Spartaner in einem Dancebattle gegen die Perser. Die homosexuelle "Armee" Spartas besteht allerdings nicht aus 300 Spartnern, sondern nur aus 13 gutaussehenden, gebräunten Spartanern in Lederschürzen. und Verarscht werden allerhand Castingshows wie American Idol (das amerikanische "Deutschland sucht den Superstar"), Frauen aus der "High-Society", mit Namen Paris Hilton, Britney SpearsLindsay Lohan.

Fazit

Lustig ist der Film leider nur an sehr wenigen Stellen. Das Niveau der Witze bleibt meistens weit unter der Gürtellinie und die Homosexualität der Spartaner nervt auch mehr, als dass sie spaßig oder gar lustig wäre. So ergeht es auch allen anderen Parodien zu zum Beispiel Rocky Balboa und Transformers. Die Darsteller passen zum Gesamtniveau des Films, auch Carmen Electra kann einmal mehr nur als Schmuckstück dienen.
Wenn Sie eine gute Parodie erwarten, sollten Sie sich diese Idee schleunigst aus Ihrem Kopf schlagen. Anstatt sich diesen Müll anzusehen, greifen Sie lieber zu einem Scary Movie - Teil, die sind wenigstens lustig.

Ich gebe
1 von 10 Punkten. Den Punkt gibt es für den einen positiven Aspekt, dass der Film nur etwas länger als eine Stunde dauert.

Donnerstag, 6. März 2008

Film: Sweeney Todd

Der teuflische Barbier aus der Fleet Street



Handlung

Ein Mann, blass mit schwarzen Haaren und einer weißen Strähne, kommt mit einem Schiff in den Londoner Hafen im 19. Jahrhundert an - bei ihm ein Seemann namens Anthony (Jamie Campbell Bowen). Ersterer erzählt, beziehungsweise singt, die Geschichte eines Barbiers und seiner Frau. Die beiden hatten eine Tochter, das Leben der kleinen Familie war perfekt. Doch Richter Turpin (Alan Rickman) stört den Frieden. Er lässt den Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp) vor Gericht bringen und einsperren. Nach Jahren von Gefangenschaft kehrt der Barbier als Sweeney Todd zurück - entschlossen Rache zu nehmen.
Sweeney Todd kehrt an seine alte Wohnstätte in die Fleet Street zurück und trifft dort auf Mrs. Lowett (Helena Bonhem Carter). Diese erkennt Sweeney Todd als ihren früheren Bekannten Barker und erzählt Mr. Todd von der Tragödie seiner Frau. Die nahm ein Gift ein, um sich aus der Gefangenschaft Richter Turpins, der Todds Frau liebte, zu befreien. Ihre Tochter aber blieb weiterhin als Mündel beim Richter. Anthony trifft derweil auf Todds Tochter Johanna und verliebt sich ehe er sich versieht. Er will seine Geliebte aus den Fesseln des Richters befreien, dazu benötigt er Todds Hilfe. Der zieht über Mrs. Lovetts mäßig besuchten Bäckerei ein. Im Dachgeschoss zieht er eine Barbierstube auf und wartet nur darauf, dass der Richter Turpin über seine Türschwelle tritt, um Rache zu nehmen. Bis er an die Gurgel seines Hassfeindes herankommt, vertreibt er sich die Zeit damit, die Kehlen seiner Kundschaft nacheinander durchzuschneiden. Die Leichen verarbeitet, die in Mr. Todd verliebte, Mrs. Lovett in Fleischpasteten. Mit dieser fragwürdigen Zutat floriert ihr Geschäft genau wie der Barbiersalon. Bis zum finale spritzt folglich Liter von Blut über die Leinwand.

Casting

Jeder Schauspieler singt mit Inbrunst über Geschichten kommender und vergangener Zeiten. Allen voran Johnny Depp und Helena Bonham Carter, die eine Arie nach der anderen schmettern. Erfreulicherweise wurden die Lieder nicht übersetzt, sondern vom Original übernommen. Durch den Zahlreichen Gesang, immerhin handelt es sich um ein Horror-Musical, können die Schauspieler allerdings keiner ihrer Rollen tatsächlich gerecht werden. Die Charaktere bleiben im Wesentlichen oberflächlich. Sogar Johnny Depp kann dem teuflichen Barbier Sweeney Todd nicht vollkommen seinen Stempel aufdrücken. Die gesanglichen Leistungen sind hingegen hoch einzustufen, da kein professioneller Sänger mitwirkte, sondern jeder Schauspieler seinen Part in den Liedern übernahm.
Johnny Depp (Fluch der Karibik, Sleepey Hollow) arbeitet zum nunmehr 8. Mal (ich entschuldige mich, wenn ich mich irre) mit Regiesseur Tim Burton zusammen. Das Team ist eingespielt und Herr Depp zeigt besonders auch gesanglich eine sehr gute Leistung, bleibt aber insgesamt unter seinen Möglichkeiten.
Helena Bonham Carter, übrigens die Frau von Tim Burton, ist in der Lage die verzweifelte Liebe zum Teufel mit den Rasiermessern angemessen rüberzubringen und zeigt eine insgesamt sehr gute schauspielerische wie gesangliche Leistung.
Alan Rickman hingegen bekommt kaum die Möglichkeit dem Bösewicht Turpin seine Note zu verleihen. Er bleibt zu blass und unter seinen Möglichkeiten. Allerdings hat seine Rolle auch nur sehr wenige Auftritte, wodurch der Charakter, wie bei so vielen anderen auch, nicht in Gänze präsentiert werden kann. Auch er bleibt leider unter seinen Möglichkeiten.

Look

Der Film hat einen zur Geschichte passenden tristen Look. Die meiste Zeit sieht man nur das schwarz-graue London und Sweeneys Barbiersalon. Die Charaktere haben allesamt eine bleiche Haut und schwarzumrandede Augen, was ihnen ein geisterhaftes Aussehen verleiht. Selten kommen auch Farben ins Spiel, z. B. beim Rückblick auf Todds früheres Leben als Benjamin Barker oder bei Mrs. Lovetts rosiger Vorraussicht auf ein Leben mit Todd. Wer kein Blut sehen kann, der sollte den Film meiden, denn am Kunstblut wird nicht gespart (besonders nicht zum Ende hin). Allerdings bleibt die Gewaltdarstellung jederzeit relativ harmlos, übertrieben wird sie nie, erst recht nicht verherrlicht.

Fazit

Ein Film in dem Johnny Depp nicht nur mitspielt, sondern auch noch singt und tanzt. Die Frauen müssen dahinschmelzen bei dieser Vorraussicht. Der Film ist sicherlich kein stupides Schwingen mit dem Rasiermesser, wie ich beim ersten Mal dachte, als ich den Trailer sah. Nein, der Film erzählt eine im Grunde sehr traurige Geschichte über Liebe, Verrat, Intrigen und Rache. Dabei blickt man in den Abgrund der Seele von Sweeney Todd. Der ist in der Tat ein Antiheld. Ob Johnny Depp in dieser Rolle die Sympathie der Zuschauer gewinnen kann, scheint zuerst unwahrscheinlich, verkörpert er doch einen skrupellosen Serienmörder. Doch im Laufe der Geschichte kann man die geschundene Seele des Barbiers doch nur bemitleiden. Die übrigen Rollen sind meiner Meinung nach fast gänzlich uninteressant. Der Film vergibt seine großartigen Chancen, indem zu viele Gesangspassagen gibt, die Einblick auf das Seelenleben der Rollen erlaubt. Und dort liegt am Ende doch die Krux am nicht übersetzten Gesang. Mehr als die Hälfte des Films ist auf Englisch, allerdings untertitelt, der Rest auf Deutsch. So lässt es sich nicht vermeiden, dass die Originalstimmen in einem zum Teil doch krassen Unterschied zur Synchronisation stehen. Trotzalledem ist der Film empfehlenswert, nicht zu Unrecht für Oscars nominiert gewesen und erzählt eine gute Geschichte, die übrigens einem Musical von Stephen Sondheim entspricht, welches Tim Burton als Jugendlicher bereits gesehen hatte.

Ich gebe 8 von 10 Punkten, mit einem leicht enttäuschtem Gefühl.

(dc)

Donnerstag, 3. Januar 2008

Ratatouille (Film)

Die Ratte Rémy hat keine Lust auf Müll. Im Gegensatz zu seiner (sehr, sehr) großen Sippe lüstet es ihm nach guten Essen, das man sich nicht aus einer Tonne holt. Sein großes Vorbild in Sachen Kochkunst ist der berühmte französische Koch Gusteau. Bei dem Versuch das von ihm verfasste Kochbuch aus dem Besitz der "Untermieterin" der Rattenfamilie zu entwenden, wird die gesamte Sippe aus dem Haus gejagt und flieht in die Kanalisation.
Auf der Flucht wird Rémy jedoch von der Gruppe getrennt und findet sich nach einer wilden Fahrt durch die Abwasserkanäle Frankreichs in Paris wieder. In der Hauptstadt der Feinschmecker entdeckt der Nager das Restaurant seines großen Idols, das nach dessen Tod von dem Giftzwerg Skinner übernommen wurde, der den Namen Gusteau für zahlreiche Mikrowellenprodukte missbraucht. Dem passt es gar nicht als der junge Liungini in seiner Küche kommt und um einen Job bittet. Mangels Kochtalent übernimmt er den Posten als Küchenjunge.
Als er aber durch einen Zufall das Lob für eine Suppe einheimst, die Rémy nach einem Unfall Luinginis gerettet hat, beginnt für den Tollpatsch mit der Unterstützung der Ratte, die Luinginis unter seinem Hut wie eine Marionette an den Haaren steuert, ein rasanter Aufstieg. Dieser unverhoffte Ruhm verärgert nicht nur Skinner, sondern ruft auch den Restaurantkritiker Anton Ego, dessen Kritik über das Gusteau's einst zum Verlust eines Sterns geführt hat.

Jeder kann kochen. Das ist nicht nur das Motto des Kochs Gusteau, sondern auch die allgegenwärtige Aussage des Films. Du kannst alles erreichen, egal wer du bist und woher du kommst. Also im Grunde der American Dream, auch wenn er hier in die französische Metropole Paris gebettet wird. Die Ratte, die gegen ihrer Natur und der gesellschaftlichen Meinung, ein Restaurant wieder berühmt macht. Ebenso unwahrscheinlich anmutend wie diese Art von Freundschaft zwischen Mensch und Tier.
Dabei geht der Film aber nie in Kitsch auf. Es gibt Enttäuschung, Verrat, die Rémy zurückwerfen. Luingini bleibt am Herd ein Tollpatsch und entwickelt nicht etwa ein ungeahntes Gespür für das Kochen. Das verhindert selbstverständlich nicht, dass auch diese Pixar-Disney-Produktion in einem schönen Happy-End aufgeht.
Gespickt wird das alles mit einer netten, kleinen Liebesgeschichte um Luingini und der Köchin Colette, viel Humor (besonders viel Slapstick durch den von Rémy gelenkten Luingini), der Bedeutung von Vertrauen und Ehrlichkeit und die Entscheidung zwischen Familiengebundenheit und der Erfüllung seines Traums. Dabei ist es schon fast unwichtig, dass mit Ratatouille ein animatorisches Wunderwerk geschaffen wurde, dass nur so vor Details und Sorgfalt sprüht.

Ich vergebe 9 von 10 Punkten für den Selbstfindungstrip des kleinen Nagers Rémy.

Dos Corazones meint:

Ich muss zugeben, ich dachte, dass Ratatouille ein Film nur für Kinder ist. Doch ich habe mich getäuscht, der Film vom Animationsstudio Pixar richtet sich an jedermann. Besonders lustig waren für mich die Szenen, in denen Rémy mit dem imaginären Geist von Gusteau redet, anstatt nur mit sich selbst. Die Geschichte um Liebe, Freundschaft und Intrigen ist ohne Längen im Film untergebracht. Allerdings wird der Film zum Ende hin doch etwas kitschig, was mich aber nicht sehr gestört hat.

Auch ich lasse mich zu 9 von 10 Punkten hinreißen.

Freitag, 17. August 2007

Mrs Doubtfire - Das stachelige Hausmädchen (Film)


Handlung

Daniel Hillard (Robin Williams) ist ein arbeitsloser Schauspieler, seine mangelnde Strenge bei seinen drei Kindern, stört seine Frau Miranda (Sally Field) immer mehr. Am Geburtstag seines Sohnes Chris veranstaltet Daniel eine große Party, als seine Frau nach Hause kommt, ist die Party vorbei und ein Streit zwischen den Eltern bricht aus. Es kommt zur Scheidung. Miranda bekommt vorläufig das Sorgerecht für die drei Kinder, Lydie, Chris und Natalie, zugesprochen. Daniel muss in zwei Monaten eine feste Arbeitsstelle finden, sowie eine für Kinder geeignete Wohnumgebung schaffen, um sie öfter als jeden Samstag zu sehen. Als Miranda eine Haushälterin/ ein Kindermädchen sucht, kommt Daniel auf eine Idee. Zusammen mit seinem Bruder, der Maskenbildner ist, und seinem Talent Stimmen zu imitieren, schafft er Mrs. Doubtfire. In deren Gestalt verbringt er Zeit mit seinen Kindern und lernt den neuen Freund von seiner Ex-Frau kennen, "Stu"(Pierce Brosnan).


Casting

Robin Williams (One Hour Photo, Jumanji, Hook) passt herrlich zu der Rolle des Familienvaters Daniel Hillard. Mit seinem Charme und seinem Witz, spielt er sowohl Daniel, als auch Mrs Doubtfire perfekt. Das größte Problem seiner Rolle ist allerdings, dass er einen komischen Mann spielt. Immer dann, wenn Daniel etwas "komisches" sagt ist einem mehr zum Weinen als zum Lachen zu mute, ansonsten spielt er die Rolle wirklich witzig.
Sally Field (Forrest Gump) spielt Miranda. Sie macht das beste aus der Rolle der Miranda. Die Stimmung von Miranda kann sie mit ihrer Mimik wunderbar rüberbringen.

Pierce Brosnan (James Bond Stirb an einem anderen Tag, Der Schneider von Panama) spielt die Nebenrolle als "Stu". Er schafft es seine Rolle gleichzeitig unsympathisch und liebenswert rüberzubringen. Stuart ist in Miranda verliebt, umgarnt sie mit teuren Geschenken, und schleimt sich bei ihren Kindern ein. Kein Wunder das Daniel damit ein Problem hat.


Fazit


Der Film Mrs Doubtfire ist eine Komödie, durch und durch. Wie man dann aber solchen unwitzigen Kommentare von Robin Williams verlangen kann, die im Film lustig sein sollen, ist mir ein Rätsel. Immerhin muss er nicht die ganze Zeit Daniel spielen, denn mehr als die Hälfte des Films spielt er unter der Maske der älteren Dame Mrs Doubtfire. Der Film ist zwar auch an Kinder gerichtet, ist aber auch für Erwachsene durchaus komisch und interessant. Klar, die Geschichte ist vorhersehbar, aber dennoch sehr schön inszeniert. Deshalb kann ich dem Film ruhigen Gewissens 8,5 von 10 Punkten geben.

(dc)

Montag, 6. August 2007

Napoleon Dynamite


Story

Der Junge Napoleon Dynamite lebt in einem Kaff irgendwo in Iowa. Er ist der Inbegriff des Losers auf seiner Highschool. Er lebt mit seinem 32-Jährigem Bruder bei seiner Oma. Eines Tages bricht diese sich ihr Steißbein und Napoleons Onkel kommt um die "Kinder" zu beaufsichtigen. Napoleons einzige Freunde sind ein Mexikaner Namens Pedro und die Fotografin Debbie. Als Pedro für die Wahl zum Schülersprecher kandidiert unterstützen ihn Napoleon und Debbie wo sie nur können.


Casting

Jon Heder überzeugt in der Rolle des Napoleon so dermaßen gut, dass er für 15 Awards nominiert wurde und 4 - darunter der MTV-Movieaward - gewann.
Auch die anderen Darsteller wirken so überzeugend, dass man meinen könnte, es handele sich nicht um Figuren sondern tatsächlich um reale Personen.


Fazit

Bei Napoleon Dynamite handelt es sich meiner Meinung nach um einen der besten Filme dieses Jahrtausends. Doch es werden viele Leute nicht mit dieser doch sehr eigenwilligen Art von Humor umgehen können, da die Figuren häufig nur herumstehen und sich anschweigen.
Menschen die mit dieser Art von Humor umgehen können, sollten sich diesen Film kaufen, da er zu den Spitzenreitern des Genres zählt. Deswegen gebe ich 10 von 10 Punkten.

Sonntag, 5. August 2007

Der Klient (Film)

Handlung

Das Leben von Mark Sway's (Brad Renfro) Familie ist ein Trümmerhaufen. Die Familie lebt in einem Wohnwagen am absoluten Existenzminimum. Obwohl es seine Mutter ihm ausdrücklich verboten hatte, geht der elfjährige Mark mit seinem jüngeren Bruder Ricky (David Speck) in den Wald, um heimlich eine Zigarette zu rauchen. Als die beiden Brüder gerade die Zigaretten angezündet haben, fährt ein Auto an der Straße über ihnen an. Im Auto sitzt der Rechtsanwalt Jerome Clifford, dessen Mandanten von der Mafia sind. Er will sich umbringen, weil er befürchtet, dass er sowieso von der "Familie" getötet wird. Mark versucht ihn daran zu hindern und findet sich nun selbst im geschlossenen Wagen wieder, in den Auspuffgase durch einen Schlauch eindringen. Im Gespräch mit Clifford erfährt er unfreiwillig von einer versteckten Leiche, die der Mafioso Barry "Das Messer" Muldano (Anthony LaPaglia) deponiert hat. Er schafft es jedoch sich zu befreien und mit seinem Bruder in ein Versteck zu laufen. Sie müssen sich dennoch ansehen wie sich Clifford eine Kugel verpasst. Ricky erleidet einen schweren Schock und fällt in ein Koma. Mark muss sich währenddessen nicht nur mit der Polizei und "Reverend" Roy Foltrigg (Tommy Lee Jones), einem Bundesanwalt, auseinandersetzen, sondern auch mit der Mafia, die ihn unbedingt vom Reden abbringen wollen. Gedrängt von dem Gedanken seine Familie aus dem Schlamassel rauszuboxen, wendet sich Mark an die Rechtsanwältin Regina Love (Susan Sarandon), die Mitleid mit dem Jungen hat.

Casting - Die Rollen


Susan Sarandon (Elizabethtown, Groupies Forever) spielt die Rolle der Rechtsanwältin Regina "Reggie" Love. Sie ist Mutter von zwei Kindern, die sie aber seit langer Zeit nicht gesehen hat. Nach Drogen und Alkoholproblemen bestand sie das Jurastudium und wurde Anwältin. Mark ist für sie mehr als nur ein Mandant, er ist eine Art Sohnfigur. Sie würde alles tun, um ihn zu schützen.
Tommy Lee Jones (Men in Black) spielt den skrupellosen Bundesanwalt Roy Foltrigg. Er ist ein erfolgsverwöhnter Mann, der noch keinen Fall verloren hat. Mit seiner Arroganz und seinem Einfluss will er aus Mark den Ort der vergrabenen Leiche herausfinden. Dabei schreckt er auch nicht von einer Festnahme zurück.
Brad Renfro spielt die Rolle des Jugendlichen Mark Sway. Sein Vater ist Alkoholiker und brachte seine Familie in die Misere, in der sie sich nun befindet. Schon mit elf Jahren hat er sich die Verantwortung für seine Familie aufgetragen. Nach Clifford's Selbstmord hat er Angst die Wahrheit zu sagen und ich und seine Familie in Gefahr zu bringen. Schließlich wird er von der Mafia bedroht, nichts zu sagen, ansonsten würde er sterben. Bei Regina Love findet er Halt, den er dringend nötig hat in seiner Situation. Dennoch versucht er vieles auf eigene Faust zu erledigen, was in das ein oder andere Mal in größte Gefahr bringt.

Die Hauptrollen sind mit Susan Sarandon und Tommy Lee Jones mit Stars aus Hollywood glänzend besetzt. Der damals zwölfjährige Brad Renfro spielt seine Rolle sehr überzeugend und stellt die Großen des Films schonmal in den Schatten. Für seine Leistungen erhielt der junge Schauspieler den Young Artist Award in der Kategorie Beste Darstellung in einem Spielfilm, für seinen ersten Film wohlgemerkt.

Meinung (Dos Corazones)


Die Geschichte von Der Klient wird mit ganz viel Gefühl erzählt. Mark Sway, ein armer Junge, der nie eine Chance bekommen hat, wird verfolgt, von Polizei, FBI, der Presse und der Mafia. Alle Parteien wollen ihn in die Finger bekommen, um ihn zu schützen, zu beseitigen, oder um selber Profit zu machen. Mark ist hin und hergerissen, weiß nicht, wem er sich anvertrauen kann, er lebt in Todesangst, handelt nicht wie ein Teenager, sondern wie ein junger Erwachsene. Gerade diese Rolle macht den Film so schön. Brad Renfro hat der Rolle eine Seele eingehaucht, die glaubwürdig erscheint. Das klappt nicht in jedem Film. Auch die anderen Hauptrollen sind bestens besetzt, sodass sich ein rundes Gesamtbild erkennbar macht. Der Film erzählt ein wunderbar gefühlvolle Geschichte, mit tollen Charaktern und einem schönen (aber etwas kitschigem Ende). Die Filmmusik stammt übrigens aus der Feder von Howard Shore, der schon die Musik für die Der Herr der Ringe- Trilogie Ich kann den Film nur mit 9 von 10 Punkten empfehlen.

(dc)

Donnerstag, 2. August 2007

Die Simpsons - Der Film (Film)




Springfield ist in Gefahr, jeder Einwohner der Stadt. Diese Warnung schreit Abraham Simpson (Grandpa) in der Kirche, nachdem ihn Gott diese Nachricht zukommen ließ. Marge nimmt diese Warnung mit den zusammenhanglosen Wortfetzen mit Erschrecken zu Kenntnis und untersucht die Warnung auf Richtigkeit.
Währenddessen wird die Verschmutzung des Sees von Springfield zu einer enormen Gefahr für die Umwelt. In einer Rede, die stark an Al Gore's Eine unbequeme Wahrheit erinnert, setzt Lisa Simpson eine Aufräumaktion des Sees durch. Um weiterer Verschmutzung vorzubeugen, die eine Katastrophe mit sich zöge, errichtet der Bürgermeister von Springfield eine Barriere um den hiesigen See.
Homer schlägt allerdings alle Warnungen seiner Frau in den Wind und löst damit eine Katastrophe aus, vor der Grandpa sie alle gewarnt hatte. Nur Homer kann Springfield retten. Doch zwischen ihn und sein Ziel stellen sich viele Dinge, sogar er sich selbst...

Eine Brise Gefühl, und eine Menge Humor

Ein Simpsons Film ohne Humor, wäre wie Helmut Kohl ohne Bauch. So überrascht es nicht, dass der Film wie die Serie nicht mit Witzen geizt. Ein Brüller jagt den nächsten, sodass das Gelächter den nächsten Gag schonmal übertönt. Trotz des Dauerfeuerwerks von Witzen, kommt Gefühl im Film nicht zu kurz. Homer droht alles zu verlieren, Bart findet in Ned Flanders einen Vater, den er nie hatte, Lisa findet ihren Traummann und Marge wird vor eine schwere Entscheidung gestellt. Am Ende fällt alles zusammen, was in Kitsch endet.

Fazit

Seit 18 Jahren laufen die Spimpsons in heimischen Fernsehgeräten. Höchste Zeit also für einen Kinofilm. Für diesen sammelte Matt Groening fast alle Schreiber der Serie um sich, die eine exzellente Leistung abgaben. Der Film ist einfach nur super gelungen. Die Geschichte ist wunderbar verrückt, die Charaktere herrlich skurril und der Humor so gut wie in der Serie, ausgenommen von ein paar TV-Folgen. Es konnte also eigentlich auch gar nichts schief gehen. Für Fans der Serie muss ich nichts mehr hinzufügen, denn für die ist der Film eh ein Muss. Aber auch Nichtkennern der Simpsons sei gesagt, dass der Film urkomisch ist. Die Synchronsprecher sind dieselben aus der neuen Staffel, die einen gewohnt guten Job machen. Wer also gerne Komödien im TV guckt, ist auch im Kino bei den Simpsons gut aufgehoben. Für Fans der verrücktesten Familie der Welt und für jene, die es gerne werden wollen, kann ich den Film nur empfehlen, mit 9 von 10 Punkten.

(dc)

Die Meinung des Grafen:

Mir hat der Film wirklich gut gefallen. Wunderbare Anspielungen auf diverse Filme, Rockbands und den satirischen Blick auf des amerikanische Leben. Die nach "Schema F" entworfene Geschichte wird durch die Non-Stop-Gags wett gemacht. Allerdings wirken einige Szenen eher zusammenhanglos, die nur das Ziel haben einen lustigen Witz in den Film zu bringen, der ansonsten nicht hereingepasst hätte. Allerdings macht der Humor auch das wieder gut. Das gilt nicht mal nur für Simpsons-Fans. Auch Leute, die mit der Serie und ihrem eigentlichen Humor nichts anfangen können, dürfen dank Slap-Stick-Einlagen auch herzhaft lachen.
Also eigentlich perfekt? Hmmm, fast. Denn im Nachhinein stört mich persönlich diese zusammenthanglos eingestreuten Witze schon ein bisschen und der Film ist - ehrlich gesagt - auch ein bisschen kurz.
Von mir gibt's ebenfalls 9 von 10 Punkten für die Komödie des Jahres und die wohl längste Simpsons-Episode.

Dienstag, 3. Juli 2007

Shrek der Dritte (Film)


Handlung

Der Froschkönig liegt im Sterben. Das Königreich Weit-Weit-Weg braucht einen Thronfolger. Am Totenbett bestimmt der König Shrek als seinen Nachfolger. Der grüne Oger will dieses Leben allerdings nicht einschlagen, so bleibt ihm nur noch eine Chance - er muss Artus finden, der letzte Thronfolger neben Shrek. Der Oger begibt sich mit Esel und dem gestiefelten Kater auf die Suche nach dem neuen König. In einer Schule, wird er fündig. Leider entpuppt sich der Thronfolger als ein totaler Loser.
Während Shrek auf der Suche ist, wittert Prinz Charming seine Chance, endlich König zu werden. In einer düsteren Spelunke in der Nähe vom Königreich stoßt er auf allerlei böse Schurken der Märchengeschichte, die ihm bei seinem heimtückischen Plan beistehen werden, für ihr Happy End.
Fiona, Shreks Frau, ist voll in der Familienplanung einer kleinen Ogerfamilie, sie erwartet Nachwuchs - noch ein Problem, um das sich der grüne Hüne kümmern muss.

Wenn sie nicht gestorben sind ...

Wer die vorherigen Shrek-Filme nicht kennt, die Filme verulken unzählige Märchen, vor allem die bekannten der Brüder Grimm, aber auch Peter Pan oder ganz andere Filme, wie Spiderman in Shrek 2. So ist es keine Überraschung, dass sich auch im dritten Teil der Reihe eine ganze Menge Märchengestalten herumwuseln. Prinz Charming sammelt Halunken um sich, zum Beispiel Captain Hook, Rumpelstielzchen und die böse Königin aus Schneewitchen. Auf der Seite der Guten stehe, wie schon im zweiten Film der Esel und der gestiefelte Kater, beide aus den Märchen der Brüder Grimm. Außerdem findet man noch Schneewitchen, Aschenputtel und Dornröschen wieder, alle bekannte Märchenfiguren. Sogar Merlin, der Zauberer der Artus-Saga hat es in den Film geschafft. Der trottelige Zauberer unterstützt seinen alten Schüler Artus, außerdem versucht er sich als ein Psychiater. Dies ist eine der witzigsten Szenen des Films!

... dann lachen wir noch heute!

Der dritte Film steht den vorherigen in Sachen Witz in nichts nach. Es wurden weniger Filme auf die Schippe genommen, dafür aber unzählige Märchen auf den Kopf gestellt. Die Geschichte ist nicht sonderlich originell, aber das stört in den knapp 90 Minuten überhaupt nicht. Denn der Humor ist hervorragend gewählt, und nicht nur für Kinder lustig. Ein super Einfall ist der Körpertausch von Esel und Kater, die heftig ihre Wut am neuen Körper auslassen.

Fazit (Dos Corazones)

Ich gebe zu, ich war etwas skeptisch, denn der vorherige Film war so perfekt im Humor, dass der nächste einfach nur schlechter sein konnte. Ich habe mich getäuscht. Der Film lockt einen Lacher nach dem nächsten aus meiner Kehle. Klar die Geschichte ist nicht sehr originell und vorhersehbar, aber dank des Humors vergisst man das alles. Der Film präsentiert die Schurken der Märchen in einem Bund, an ihrer Spitze der fiese Prinz Charming, der Erzfeind von Oger Shrek. An manchen Stellen ist der Film aber auch extrem kitschig, besonders das Ende, aber dort macht der Humor auch wieder alles wett. Aber seien wir mal ehrlich, warum wurde die Shrek-Reihe so erfolgreich? Wegen der Story? Sicher nicht, der Humor ist einfach oberste Spitze und sucht - zumindest im Genre der Animationfilme - zur Zeit seines Gleichen. Übrigens ist er, wie auch die Vorgänger, bestens animiert.
Der Film kriegt von mir 9 von 10 Punkten.

(dc)

Fazit (huGn)
Eigentlich ist zu dem Beitrag von Dos Corazones nichts mehr hinzuzufügen. Alleine der Auftritt von Merlin sichert dem Film 9 von 10 Punkten.

Sonntag, 10. Juni 2007

Ocean's Thirteen

Story
Im dritten Teil geht es der Bande um Danny Ocean (George Clooney) nicht darum ihre Rente zu sichern, denn der Fiese Mogul Willie Bank (Al Pacino) hat einen mit engen Freund der Jungs einen riesigen Hotel/Casino-Komplex mitten am Las Vegas-Strip gebaut und diesen danach einfach aus dem Geschäft hinausgeworfen. Darum geht es der Gruppe von Profidieben darum, das Casino am Eröffnungstag um 500 Millionen Dollar zu erleichtern. Dafür brauchen sie ihre gesamten Ersparnisse auf und um an mehr Geld zu kommen, bitten sie ihren Erzfeind Terry Benedict (Andy Garcia - das Opfer aus dem ersten Teil) um finanzielle Unterstützung. Dieser sagt zu, da das neue Casino auch ihm ein Dorn im Auge ist.

Casting
Wie in den beiden Vorgängern greift auch Ocean's Thirteen auf die besten Schauspieler Hollywoods zurück. Julia Roberts und Catherine Zeta-Jones sind zwar nichtmehr zu sehen, doch hat Steven Soderbergh mit Al Pacino eine lebende Lengende auf die Leinwand geholt. Alle Schauspieler geben ihr bestes und übertragen ihren Spaß auch auf das Publikum, einen überzeugender gespielter Film wurde noch nicht gedreht.

Fazit
Mit Ocean's Thirteen hat Steven Soderbergh es nach dem schwachen zweiten Tel geschafft nocheinmal an die Klasse des ersten Teils anzuknüpfen. Das liegt vor allem daran, dass der Film wieder in Las Vegas spielt, zum anderen kommt nur ein großer Coup zustande statt vieler kleiner, so dass man viel ausführlicher berichten kann.

Ocean's Thirteen hat meiner Meinung nach 9,5 von 10 Punkten verdient.

Dienstag, 29. Mai 2007

Film: X-Men

Handlung

Die junge Rouge (Anna Paquin) rennt von zu Hause weg, nachdem sie ihren Freund mit einem Kuss ins Koma versetzt hat. In einer Spelunke trifft sie auf den mysteriösen Einzelgänger Logan (Hugh Jackman), dem sie das Leben rettet. Schnell wird klar, auch Logan ist anders als normale Menschen, er kann Krallen aus seinen Händen rausfahren. Um wegzukommen, versteckt sich Rogue im Anhänger von Logans Wagen. Nach einem Angriff zweier anderer Mutanten gelangen Logan und Rogue in Xaviers (Patrick Stewart) Schule für Mutanten. Mutanten, für Menschen die Gefahr an sich. In den Vereinigten Staaten von Amerika setzt sich Senator Kelly (Bruce Davison) für eine Meldepflicht von Mutanten ein. Für Charles Xavier und alle anderen Mutanten wäre das eine Katastrophe. Auch Magneto (Ian McKellen) ist alles andere als erfreut über diese Maßnahme der US-Regierung. Er will den Senator aufhalten und alle Menschen in seinesgleichen verwandeln. Allerdings weiß er nicht, dass die Verwandlung von Menschen in Mutanten nicht reibungslos verläuft...

Casting

Die Hauptrollen wurden allesamt mit Stars besetzt. Hugh Jackman (Van Hellsing) spielt Logan, Wolverine, perfekt als verwirrten Einzelgänger, der auf der Suche nach seiner Vergangenheit ist. Paul Stewart (Star Trek) ist mit Xavier der Anführer der X-Men und Leiter einer Mutantenschule. Er passt gut zu dieser Rolle als Anführer im Hintergrund. Ian McKellen, bekannt aus Der Herr der Ringe als Zauberer Gandalf, überzeugt als Bösewicht Magneto. Anna Paquin (Das Piano) setzt ihrer Rolle als verzweifelter Teenager klasse um. Schließlich wirkt Halle Berry (Password: Swordfish, Gothika) als Storm doch etwas steif.

Fazit (von Dos Corazones) (der keinen Grund sieht, hier den Genitiv, wie seine Kollegen ihn benutzen, ebenfalls zu gebrauchen)

X-Men ist eine Comic-Verfilmung und der Wegbereiter von Filmen wie Spiderman. Die Story des ersten Teils ist nicht zu übertrieben und das Drehbuch steckt voller Wendungen. Besonders die Verwandlungen von Magnetos Assistentin Mystique (Rebecca Romjin-Stamos) sorgen für ein ständiges Rätselraten, wer ist wer? Die Worgefechte zwischen Logan und Cyclops (James Marsden) sorgen schonmal für ein paar Lacher. Außerdem sind die Effekte des Films klasse, genauso wie Sound und Bild.

Insgesamt gefällt mir der Film sehr gut und verdient 8,5 von 10 Punkten von mir.

(dc)


Montag, 28. Mai 2007

Film: Die Vergessenen


Handlung

Telly (Julianne Moore) glaubt fest daran, eine Mutter eines 9-jährigen Sohnes zu sein, der nach einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Weder ihr Mann, noch jemand anderes erinnert sich an ihr Kind. Nach und nach verschwindet Sam, so der Name ihres Sohns, von Fotos und Videokassetten. Ihr Psychiater Dr. Munce (Gary Sinise) beharrt darauf, dass sie verrückt ist und dringend Hilfe braucht. Er möchte, dass sie eingewiesen wird. Doch Telly will nicht wahr haben, dass sie sich ihren Sohn nur eingebildet hat. Sie findet Ash Corell (Dominic West), der das gleiche Schicksal wie sie erlitten hat. Nachdem er den Namen seiner Tochter ausgesprochen hat, erinnert er sich wieder an sie. Zusammen wollen sie das Mysterium um ihre Kinder aufdecken.

Casting

Julianne Moore spielt die Rolle der verzweifelten Mutter perfekt. Ihre Verzweiflung wird durch ihre gute Mimik packend dargestellt. Als Zuschauer hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass sie - alleine auf sich gestellt - eine aussichtslose Suche nach ihrem vergessenen Sohn führt. Gary Sinise, bekannt aus CSI: New York, passt sehr gut auf die Rolle des Psychiaters. Auch Dominic West spielt seine Rolle sehr überzeugend. Als alleinlebender Single wird er von Telly an seine Tochter erinnert, dieses Ereignis ändert den ganzen Charakter schlagartig. Diese Veränderung hat Dominic West klasse umgesetzt.

Fazit (Dos Corazones)

Die Handlung des Films ist genretypisch schwer zu durchschauen und hat einige Lücken, wer ist dieser Mann, der in Telly's Visionen auftaucht, woher kommt er? Diese Schwächen in der Handlung macht der Film aber durch die gezielten Schockmomente wieder wett. Tatsächlich zuckte ich beim Gucken oft zusammen, obwohl ich auf so einen Moment gefasst war.

Durch die guten Darsteller und nicht übertriebenen Schockmomente sehe ich über die eher schwache Story hinweg und gebe 6,5 von 10 Punkten

(dc)

Fazit (huGn)

Ich finde es gut, dass es relativ schwer ist, der Handlung zu folgen und bin der Meinung, dass gerade diese komplexität den Spannungsbogen aufrecht erhält.

Ich gebe vor allem wegen dem sehr guten Spannungsbogen und der unvorhersehbaren Handlung 7,5 von 10 Punkten

Freitag, 25. Mai 2007

Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt


Story
Nachdem fiesen Cliffhanger am Ende von Teil 2 beginnt Fluch der Karibik 3 in Singapur, wo Elizabeth Swann (Keira Knightley) und Barbossa (Geoffrey Rush) einen der neun Piratenfürsten aufzusuchen. Sie wollen, dass er ihnen ein Schiff zur Verfügung stellt, damit Jack Sparrow (Johnny Depp) gerettet werden kann. Nachdem die Rettung geglückt ist, wird ein Rat der Piratenfürsten einberufen, der beschließt, dass man sich gegen die East India Trading-Company auflehen will. Allerdings hat diese die Kontrolle über Davey Jones (Bill Nighey) und versucht die Piraten entgültig auszulöschen.

Casting
Im dritten Teil der Geschichte überzeugt Johnny Depp wieder voll und ganz in der Rolle des tuntigen Piraten Jack Sparrow und liefert sich mit Barbossa alias Geoffrey Rush die wildesten Wortgefechte um die Herrschaft auf der Black Pearl. Auch alle anderen Rollen sind sehr überzeugend besetzt und ergänzen die Geschichte perfekt.

Fazit
Auch dieser Teil ist der Crew um Produzenten Jerry Bruckheimer gut gelungen. Allerdings ist es der schlechteste der Serie, da viele Sachen einfach zu unlogisch sind. Als Beispiel nenne ich jetzt eine Szene in der die Black Pearl nach einem Kampf einfach wieder aus der Mitte eines riesigen Strudels hinausfährt.

Da viele solcher Fehler zu finden sind, gebe ich 8 von 10 möglichen Punkten.


Meinung von Dos Corazones

Ich bin ein großer Fan der Fluch der Karibik-Reihe. Jetzt konnte ich auch endlich den vorerst letzten Teil der Saga um Captain Jack sehen. Ich bin positiv vom Film überrascht, da ich viel negative Kritik lesen musste. Denn der Film ist (meiner Meinung nach) richtig gut. Der Film ist actionlastiger als die andern Teile, und auch Humor ist in Mengen vorhanden. Viele Runninggags kommen vor (vor allem Witze über Rum).
Der 3. Teil der Reihe ist nur für Leute, die die ersten beiden Teile gesehen haben. Um ehrlich zu sein reicht auch der zweite Teil vollkommen aus, denn der 3. Film spielt unmittelbar danach. Jedoch nehme ich an, dass das schlechte Verhältnis zwischen Jack und Barbossa nicht so gut rüberkommt, wenn man den ersten Teil versäumt hat. Deswegen rate ich dringendst: Wenn Sie Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt sehen möchten, tun Sie sich einen Gefallen und schauen Sie sich erst die vorherigen Filme an.
Für diejenigen, die Fans der Reihe sind und die ersten beiden Teile in und auswendig kennen, kann ich nur empfehlen, sich den Film anzugucken. Weil ich persönlich denke, dass es nicht der beste Film der Serie ist, gebe ich 9 von 10 Punkten.

Dienstag, 1. Mai 2007

Spiderman 3

Von huGn

Story
Im dritten Teil der Spidermangeschichte geht es sehr gut für Peter Parker (Tobey Maguire) los. Er ist bester in seinem Physikkurs, sein Beziehung mit Mary-Jane Watson (Kirsten Dunst) könnte nicht besser sein und sein Alter Ego Spiderman soll Ehrenbürger von New York werden.
Doch dann tauchen neue Gegner für Spiderman auf. Der Sandman (Thomas Haden Church ) besteht aus Sand und kann seinen Körper beliebig verformen und Harry Osborn (James Franco) will seinen Vater norman (Willem Dafoe) rächen und wird zum neuen grünen Kobold.
Dann nimmt auch noch eine teerartige Masse aus dem Weltall besitz von Peter Parker, diese verstärkt seine Charakterzüge, allen voran seine Aggression.
Von dieser Stelle an nimmt das Unglück seinen Lauf. Mary-Jane verliert ihren Job am Broadway und Peter verliert sich nach und nach in seinen Rachegedanken und vernachlässigt seine Freunde allen voran Mary-Jane, welche sich daraufhin von ihm trennt.

Casting
Wie schon in den vorhergegangen Teilen überzeugen alle Darsteller durch glaubwürdige Darstellung der Charaktere, zudem schaffen sie es die emotionale Tiefe der Personen so hervorzuheben, dass der Zuschauer in der Lage ist sich in den jeweiligen Charakter hineinzuversetzen.

Film

Der Film ist sehr viel düsterer gehalten als die ersten beiden Teile. Zudem wird mehr auf die Psyche von Peter Parker eingegangen, die Actionsequenzen sind im Vergleich zu den Vorgängern zurückgegangen.

Fazit

Spiderman 3 ist der beste Teil der Reihe, da man sich perfekt mit allen Charakteren identifizieren kann und der Film dadurch glaubhafter wirkt als seine Vorgänger. Zudem ist es so, dass die Story, zumindest für die Leute die den Comic nicht kennen, weniger vorhersehbar ist, als die von Teil eins und zwei.


Dadurch bekommt der Film 9 von 10 möglichen Punkten.

Samstag, 28. April 2007

Die Nummer 23 (Film)


Von huGn

Story
In dem Film "die Nummer 23" geht es um die Geschichte des Hundefängers Walter Sparrow (Jim Carrey), der eines Tages von seiner Frau Agatha (Virginia Madsen) ein Buch mit dem Titel "die Nummer 23" geschenkt bekommt. In diesem Buch geht es um einen Polizisten (ebenfalls Carrey) der nur unter dem Synonym Fingerling bekannt ist. Eines Tages will Fingerling eine Frau (Lynn Collins) von einem Selbstmord abhalten. Diese erzählt ihm, dass ein Fluch auf ihr lastet - Der Fluch der Zahl 23. Die "Selbstmord-Blondine" erzählt Fingerling paranoide Geschichten über Zusammenhänge zu dieser Zahl (zum Beispiel, dass der Anschlag auf das World Trade Center am 09.11.2001 passierte - Quersumme = 23). Diese Geschichte lässt Fingerling nicht mehr los, und nun beginnt auch er Paranoid zu werden.
In der realen Welt glaubt Sparrow nun, dass das Buch von ihm handle und auch er beginnst an den Fluch der 23 zu glauben - Der Beginn eines tiefgründigen Ausflugs in die Seele eines Menschen.

Casting

Im Grunde ist "die Nummer 23" eine One-Man Show von Jim Carrey, der spätestens jetzt bewiesen hat, dass er nicht nur als Darsteller für Komödien geeignet ist. Mit diesem Auftritt, zeigt er, dass er zurecht zu den bestbezahltesten Schauspielern der Welt gehört.

Die anderen Darsteller sind so geschickt gewählt, dass sie Jim Carrey perfekt in seiner Rolle unterstützen.

Insgesamt ist es das am besten zusammengestellte Line-Up, dass ich seit langem gesehen habe.

Film

Der Regisseur Joel Schumacher, der sich durch zwei Batman-Filme, Bad Company und 8MM einen Namen gemacht hat, setzt beim Stil des Films auf Überbelichtung, Farb-Monotonie und Unschärfe-Effekte. Dadurch wird ein sehr beklemmendes Gefühl erzeugt, welches den Zuschauer perfekt in die emotionale Lage der Personen versetzt.

Fazit

"Die Nummer 23" ist ein durchweg sehr guter Film, der sich keinerlei Schwächen leistet und unter die besten Filme aller Zeiten fällt.
Für Leute mit schwacher Psyche ist der Film allerdings nur bedingt geeignet, da er eine sehr starke Belastungsfähigkeit vorraussetzt.


Für alle anderen gilt 9,5 von 10 möglichen Punkten.