Handlung
Tintentod ist der letzte Teil der Tintenherz-Trilogie, die mit dem Buch Tintenherz ihren Anfang nahm. Das Buch beginnt da, wo Tintenblut, das zweite Buch, endete - nach Staubfingers Tod. Mo, Meggie und Resa sind immer noch in Fenoglios Tintenwelt, dem Autor des Buches, um das sich alles dreht, Tintenherz. Meggies Großtante Elinor, eine ältere dicke Frau, deren Bücher für sie das wichtigste in der Welt waren, bis Mo, Meggie und Resa zu ihr gekommen sind, sitzt immer noch zu Hause, schlecht gelaunt, woran auch Darius, ihr Helfer und Freund, nichts ändern kann. Seit Wochen sind ihre Verwandten nämlich schon in der Tintenwelt, zusammen mit einem Mann namens Orpheus, der wie Mo und Meggie die Fähigkeit besitzt, Dinge und Menschen aus Büchern zu lesen. Orpheus ist es gelungen das letzte Exemplar von Tintenherz an sich zu reißen, mit dessen Hilfe er die Tintenwelt nach belieben verändern kann. Denn er kann nicht nur Worte lebendig werden lassen, sondern auch selber Dinge zur Tintenwelt hinzudichten, mit Fenoglios Wörtern. So kommt er in der Tintenwelt zu ungeheurem Reichtum und Ansehen bei den Fürsten. Während die Räuber um den Eichelhäher, ein Raüber, dessen Rolle Mo übernimmt, und dem König der Spielleute, dem Schwarzen Prinzen versuchen, den Fürsten ihre Pläne zu durchkreuzen, lockt die Prinzessin von Ombra, Violante, Mo auf die Burg, um ihm für einen waghalsigen Plan zu gewinnen. Doch kann Mo der Prinzessin wirklich trauen?
Die Charaktere und ihre Geschichten
Mortimer ist Meggies Vater und wird von ihr nur Mo genannt. Durch einen Zufall wurde er in der Tintenwelt zum Räuber Eichelhäher, der den Frauen und Kindern in Ombra neue Hoffnung bringt. Früher war Mo ein Buchbinder. Seine Liebe zu Büchern brachte ihn dazu. Weil er Wörter zum leben erwecken kann, taufte Staubfinger (unten mehr) ihn auch Zauberzunge. Am Ende des zweiten Buches band Mo dem Natternkopf, der dunkle Fürst der Tintenwelt, ein leeres Buch, dass den Natternkopf unsterblich machte. Nun hilft Mo dem Schwarzen Prinzen für Gerechtigkeit zu sorgen.
Meggie ist die Tochter von Mo und Resa. Wie ihr Vater kann sie Dinge aus Büchern herauslesen. Sie kam schon vor ihren Eltern in die Tintenwelt zusammen mit Farid, den sie liebt. Meggie liebt ihren Vater über alles, zu ihrer Mutter hat sie allerdings ein eher angespanntes Verhältnis. Kein Wunder, die beiden kennen sich noch nicht lange, weil Resa vor vielen Jahren von Mo in das Buch gelesen wurde, als Meggie noch sehr jung war.
Resa sorgt sich um Mo, sieht seinen Wandel zum Eichelhäher mit großer Skepsis. Sie erwartet ihr zweites Kind und will es unbedingt in "ihrer" Welt aufziehen, doch Mo hat sich in die Tintenwelt verliebt und will ihre Geschichte weitererzählen, mit Taten anstatt mit Worten.
Staubfinger, auch Feuertänzer genannt, wurde von Mo aus Tintenherz gelesen. Er gehört zu den Spielleuten, die vom Schwarzen Prinzen angeführt werden, und versteht es, mit den Flammen zu reden, die ihm gehorchen. Am Ende des zweiten Teils stirbt Staubfinger für Farid, um ihn vorm Tod zu bewahren.
Farid ist aus den Geschichten aus 1001 Nacht. Auch er verdankt es Mo, dass er nicht mehr in seiner Geschichte ist. Er ist von Staubfinger fasziniert und wird dessen Schüler. Bald schon hat er gelernt, mit den Flammen Dinge anzustellen, die er sich in seinen kühnsten Träumen nicht gedacht hatte. Weil er Staubfinger über alles liebt, bittet er Orpheus Staubfinger zurückzulesen. Dafür bietet er ihm seine Dienste an. So verlässt er Meggie, um den Feuertänzer irgendwann wiederzusehen.
Orpheus ist ein Hochstapler, der sich in Fenoglios Geschichte verliebt hat. Seine Lieblingsfigur ist Staubfinger, von dessen frühen Tod in Tintenherz er sehr betrübt war. Angekommen in der Tintenwelt will er Staubfinger zurückholen und ihm eine angemessene Rolle schneidern. Doch zuerst einmal sorgt er für einen ungeheuren Wohlstand und verbündet sich mit den bösesten Personen und dunkelsten Gestalten der Tintenwelt. Seine Unterwürfigkeit nutzt er als Tarnmantel, da er in Wirklichkeit die Fäden der Geschichte zieht, das denkt er jedenfalls. Erleichtert wird ihm seine Dichterei, weil Fenoglio, der ebenfalls in seiner Welt sitzt, nicht mehr schreibt.
Fenoglio ist der Autor von Tintenherz. Er kam als erster von den Fremden in die Tintenwelt. Von seinem Werk ist er auch in dunkelsten Zeiten fasziniert und unglaublich stolz auf sich selbst. Zuerst schrieb er auch eifrig an der Geschichte weiter. Doch die Geschichte ließ sich nicht so einfach beherrschen und Fenoglios Idee arteten im reinsten Chaos aus. So entschloss er sich dazu nichts mehr zu schreiben, er verlernt es sogar. Doch in der schlimmsten aller Zeiten, muss er wieder mit seiner Feder helfen...
Fazit (Dos Corazones)
Nach Tintenherz und Tintentod, war für mich eines klar: Du musst Tintentod auf jeden Fall lesen. Waren die ersten Bücher gut, so ist Tintentod der absolute Höhepunkt der Trilogie. Die Geschichte wird natürlich ohne Federlesen weitererzählt. Totgeglaubte spielen auf einmal wieder eine große Rolle, die Dichter Orpheus und Fenoglio werden zu großen Rivalen um das Ende der Geschichte. Die Geschichte handelt von Verrat, Intrigen und Geheimnissen bis hin zu Liebe und Hass. Sogar Humor hat die Autorin Cornelia Funke in das Buch gebracht - eine unglaubliche Mischung. Die Faszination der Tintenwelt und ihrer gemeinen und liebvollen Charaktere ziehen einen als Leser einfach nur in den Bann. Für diejenigen, die die ersten beiden Bücher schon gelesen haben, müsste ich hier nichts mehr hinzufügen. Für die anderen kann ich nur sagen: Lesen Sie die Bücher! Für mich ist Tintentod nicht nur ein würdiger Anschluss einer Geschichte, sondern ein Meilenstein.
Ganz klar, Tintentod ist das Buch des Jahres. Ja, sogar besser als der Abschluss von Harry Potter. Volle 10 von 10 Punkten für das Buch.
(dc)
Tintentod ist der letzte Teil der Tintenherz-Trilogie, die mit dem Buch Tintenherz ihren Anfang nahm. Das Buch beginnt da, wo Tintenblut, das zweite Buch, endete - nach Staubfingers Tod. Mo, Meggie und Resa sind immer noch in Fenoglios Tintenwelt, dem Autor des Buches, um das sich alles dreht, Tintenherz. Meggies Großtante Elinor, eine ältere dicke Frau, deren Bücher für sie das wichtigste in der Welt waren, bis Mo, Meggie und Resa zu ihr gekommen sind, sitzt immer noch zu Hause, schlecht gelaunt, woran auch Darius, ihr Helfer und Freund, nichts ändern kann. Seit Wochen sind ihre Verwandten nämlich schon in der Tintenwelt, zusammen mit einem Mann namens Orpheus, der wie Mo und Meggie die Fähigkeit besitzt, Dinge und Menschen aus Büchern zu lesen. Orpheus ist es gelungen das letzte Exemplar von Tintenherz an sich zu reißen, mit dessen Hilfe er die Tintenwelt nach belieben verändern kann. Denn er kann nicht nur Worte lebendig werden lassen, sondern auch selber Dinge zur Tintenwelt hinzudichten, mit Fenoglios Wörtern. So kommt er in der Tintenwelt zu ungeheurem Reichtum und Ansehen bei den Fürsten. Während die Räuber um den Eichelhäher, ein Raüber, dessen Rolle Mo übernimmt, und dem König der Spielleute, dem Schwarzen Prinzen versuchen, den Fürsten ihre Pläne zu durchkreuzen, lockt die Prinzessin von Ombra, Violante, Mo auf die Burg, um ihm für einen waghalsigen Plan zu gewinnen. Doch kann Mo der Prinzessin wirklich trauen?
Die Charaktere und ihre Geschichten
Mortimer ist Meggies Vater und wird von ihr nur Mo genannt. Durch einen Zufall wurde er in der Tintenwelt zum Räuber Eichelhäher, der den Frauen und Kindern in Ombra neue Hoffnung bringt. Früher war Mo ein Buchbinder. Seine Liebe zu Büchern brachte ihn dazu. Weil er Wörter zum leben erwecken kann, taufte Staubfinger (unten mehr) ihn auch Zauberzunge. Am Ende des zweiten Buches band Mo dem Natternkopf, der dunkle Fürst der Tintenwelt, ein leeres Buch, dass den Natternkopf unsterblich machte. Nun hilft Mo dem Schwarzen Prinzen für Gerechtigkeit zu sorgen.
Meggie ist die Tochter von Mo und Resa. Wie ihr Vater kann sie Dinge aus Büchern herauslesen. Sie kam schon vor ihren Eltern in die Tintenwelt zusammen mit Farid, den sie liebt. Meggie liebt ihren Vater über alles, zu ihrer Mutter hat sie allerdings ein eher angespanntes Verhältnis. Kein Wunder, die beiden kennen sich noch nicht lange, weil Resa vor vielen Jahren von Mo in das Buch gelesen wurde, als Meggie noch sehr jung war.
Resa sorgt sich um Mo, sieht seinen Wandel zum Eichelhäher mit großer Skepsis. Sie erwartet ihr zweites Kind und will es unbedingt in "ihrer" Welt aufziehen, doch Mo hat sich in die Tintenwelt verliebt und will ihre Geschichte weitererzählen, mit Taten anstatt mit Worten.
Staubfinger, auch Feuertänzer genannt, wurde von Mo aus Tintenherz gelesen. Er gehört zu den Spielleuten, die vom Schwarzen Prinzen angeführt werden, und versteht es, mit den Flammen zu reden, die ihm gehorchen. Am Ende des zweiten Teils stirbt Staubfinger für Farid, um ihn vorm Tod zu bewahren.
Farid ist aus den Geschichten aus 1001 Nacht. Auch er verdankt es Mo, dass er nicht mehr in seiner Geschichte ist. Er ist von Staubfinger fasziniert und wird dessen Schüler. Bald schon hat er gelernt, mit den Flammen Dinge anzustellen, die er sich in seinen kühnsten Träumen nicht gedacht hatte. Weil er Staubfinger über alles liebt, bittet er Orpheus Staubfinger zurückzulesen. Dafür bietet er ihm seine Dienste an. So verlässt er Meggie, um den Feuertänzer irgendwann wiederzusehen.
Orpheus ist ein Hochstapler, der sich in Fenoglios Geschichte verliebt hat. Seine Lieblingsfigur ist Staubfinger, von dessen frühen Tod in Tintenherz er sehr betrübt war. Angekommen in der Tintenwelt will er Staubfinger zurückholen und ihm eine angemessene Rolle schneidern. Doch zuerst einmal sorgt er für einen ungeheuren Wohlstand und verbündet sich mit den bösesten Personen und dunkelsten Gestalten der Tintenwelt. Seine Unterwürfigkeit nutzt er als Tarnmantel, da er in Wirklichkeit die Fäden der Geschichte zieht, das denkt er jedenfalls. Erleichtert wird ihm seine Dichterei, weil Fenoglio, der ebenfalls in seiner Welt sitzt, nicht mehr schreibt.
Fenoglio ist der Autor von Tintenherz. Er kam als erster von den Fremden in die Tintenwelt. Von seinem Werk ist er auch in dunkelsten Zeiten fasziniert und unglaublich stolz auf sich selbst. Zuerst schrieb er auch eifrig an der Geschichte weiter. Doch die Geschichte ließ sich nicht so einfach beherrschen und Fenoglios Idee arteten im reinsten Chaos aus. So entschloss er sich dazu nichts mehr zu schreiben, er verlernt es sogar. Doch in der schlimmsten aller Zeiten, muss er wieder mit seiner Feder helfen...
Fazit (Dos Corazones)
Nach Tintenherz und Tintentod, war für mich eines klar: Du musst Tintentod auf jeden Fall lesen. Waren die ersten Bücher gut, so ist Tintentod der absolute Höhepunkt der Trilogie. Die Geschichte wird natürlich ohne Federlesen weitererzählt. Totgeglaubte spielen auf einmal wieder eine große Rolle, die Dichter Orpheus und Fenoglio werden zu großen Rivalen um das Ende der Geschichte. Die Geschichte handelt von Verrat, Intrigen und Geheimnissen bis hin zu Liebe und Hass. Sogar Humor hat die Autorin Cornelia Funke in das Buch gebracht - eine unglaubliche Mischung. Die Faszination der Tintenwelt und ihrer gemeinen und liebvollen Charaktere ziehen einen als Leser einfach nur in den Bann. Für diejenigen, die die ersten beiden Bücher schon gelesen haben, müsste ich hier nichts mehr hinzufügen. Für die anderen kann ich nur sagen: Lesen Sie die Bücher! Für mich ist Tintentod nicht nur ein würdiger Anschluss einer Geschichte, sondern ein Meilenstein.
Ganz klar, Tintentod ist das Buch des Jahres. Ja, sogar besser als der Abschluss von Harry Potter. Volle 10 von 10 Punkten für das Buch.
(dc)


